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CHINA & TIBET | Aufs Dach der Welt • Ruefa
CHINA & TIBET | Aufs Dach der Welt • Ruefa

CHINA & TIBET | Aufs Dach der Welt

Dauer 14 Nächte
ab € 4390
4

Schneebedeckte Berge, karge Hochebenen, grasende Yaks, Burgen und Klöster, endlose Weiten vor tiefblauem Himmel, lebhafte Städte und tiefe Religiosität - das ist Tibet! Trotz längst erfolgter Öffnung ist die autonome Region noch geheimnisvoll, sagenumwoben und faszinierend.Ausgehend von Peking reisen Sie über Xining, einst Teil der tibetischen Kulturregion Amdo, mit der Bahn aufs Dach der Welt: Die einzigartige Strecke mit knapp 2.000 km führt in rund 20 Stunden von der Provinz Qinghai ins überwältigende Hochland von Tibet. Ausgehend von Lhasa erkunden Sie das Kernland um Lhasa, Gyantse und das reizvolle Shigatse. Die Reise endet in Chengdu, Hauptstadt der Pandabären in der Provinz Sichuan.

 

Leistungen

  • Linienflüge voraussichtlich mit Qatar Wien – Peking / Chengdu – Wien
  • Inlandsflüge Peking – Xining, Lhasa – Chengdu
  • Flughafen- und Sicherheitsgebühren
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise
  • Bahnfahrt Xining – Lhasa im Liegewagen 2.Klasse
  • 12 Übernachtungen in Hotels der sehr guten bzw. guten Mittelklasse
  • 1 Übernachtung im 6-er oder 4-er Abteil von Xining nach Lhasa
  • Tag 15 Nutzung von einzelnen Tageszimmern zum Erfrischen
  • Verpflegung laut Programm: 12 x Frühstück, 11 x Mittagessen, 3 x Abendessen
  • Besichtigungen laut Programm inkl. Eintritten
  • Örtliche deutschsprachige Guides in Peking, in Tibet, in Chengdu
  • Örtlicher englischsprachiger Guide in Xining
  • Genehmigung für die Einreise nach Tibet
  • Digitale Reiseunterlagen
  • Qualifizierte Studienreiseleitung
  • Versicherung (obligatorisch), Aufzahlung auf 2-er Belegung im Zug (dzt € 210,- p.P.; verfügbarkeitsabhängig!)
 

Reiseverlauf

Voraussichtlich am Nachmittag via Doha nach Peking (Nachtflug).
Ankunft am Nachmittag, Transfer ins Hotel. Je nach Zeit eventuell Rundgang zum Tian’anmen Platz, der im Norden vom Tor des Himmlischen Friedens, im Westen von der Volkskongresshalle, im Süden vom alten Stadttor und im Osten vom Nationalmuseum eingerahmt wird.
Heute dreht sich alles um das kaiserliche Peking. Der 1420 errichtete Himmelstempel symbolisiert Himmel und Erde, hier wurde für eine gute Ernte gebetet. Er thront auf einer Marmorterrasse, im Sonnenlicht glänzen blaue Dachziegel. Vom Tian’anmen-Platz durch das Tor des Himmlischen Friedens in die „Verbotene Stadt“, die Residenz von 24 Ming- und Qing-Kaisern und das bedeutendste Bauwerk Chinas. 490 Jahre lang durfte der Kaiserpalast mit mehr als 9.000 Räumen in den meist purpurnen Gebäuden und Pavillons von keinem Sterblichen betreten werden! Hinweis: Die Reihenfolge kann variieren bzw. ist die behördliche Zutrittsgenehmigung vorbehalten.
Die Große Mauer im beginnenden Herbst, wenn sich die Wälder bunt färben, ist ein Highlight! Staunen Sie, wie massiv hier gebaut wurde: Steile und flachere Teilstücke sind begehbar, der Ausblick ist grandios! Von der insgesamt über 21.000 km langen Anlage entfällt allein auf die Ming-Mauer rund 8.850 km, deren künstliche Wallabschnitte zum Teil erhalten sind; ein Touristenmagnet. Spät nachmittags Flug ins 1.380 km entfernte Xining.
Ausflug zum Kumbum-Kloster, dem „Kloster der Hunderttausend Bilder des Buddha Maitreya“. Dieses tibetisch-buddhistisches Kloster aus der Ming-Dynastie (1560) ist eines der sechs großen Klöster der Gelug-Schule. Sehr guter Einstieg in die weitere Reisethematik. Rundgang in der Altstadt von Xining. Abends Abfahrt des Qinghai-Expresses von Xining (2.261 MüM) über Golmud nach Lhasa (3.650 MüM). Nachtfahrt in Liegewagen 2. Klasse (6-er oder 4-er Abteile; Aufzahlung auf 2-er Belegung, wenn verfügbar).
Die Landschaft vorbeiziehen lassen (Fenster mit UV-Schutz; Luft wird mit Sauerstoff angereichert), das ist ein Erlebnis für sich. Die Eisenbahnstrecke von Xining nach Lhasa wurde 2006 fertiggestellt und ist eines der größten Eisenbahnerlebnisse der Welt. Auf der Strecke liegen der Qinghai-See (größter Salzwasser- und Binnensee Chinas), das Hoh Xil Naturschutzgebiet mit der Schienentrasse auf Stelzen, Tanggula-Berge und -Pass (höchster Punkt der Bahnfahrt mit über 5.000 MüM), der Süßwassersee Cona, Tunnel vor Golmud, ab wo innerhalb weniger Kilometer die größte Steigung überwunden wird, der Lhasa-Fluss, u.v.m. Am späten Nachmittag Ankunft in Lhasa.
Einen ersten Einblick in die tiefe Gläubigkeit und das Traditionsbewusstsein der Tibet erleben Sie im Viertel Barkhor. Sie sind Zaungast, wenn gläubige Tibeter sich in traditioneller Weise am Rundweg dem Jokhang nähern, dem wichtigsten Heiligtum Tibets absolutes Zentrum der Altstadt. Jeder Tibeter sollte zumindest einmal pro Jahr zu diesem kostbaren Tempel pilgern – entsprechend reges Treiben herrscht hier! Der Tempel soll 639 errichtet worden sein; vom vergoldeten Dach hat man einen fantastischen Blick auf die Potala.
Besichtigung des imposantesten Bauwerks des Landes, dem Wahrzeichen Tibets: der Potala. Die heutige Anlage geht auf das Jahr 1645 zurück, sie diente im alten Tibet den Dalai-Lamas (religiöse und weltliche Herrscher) als Residenz. Aufstieg zum Eingangsbereich, Blick über die rasch wachsende Stadt. Dann Ausflug zum Kloster Sera, eines der Meister-Klöster der Gelug-Schule. Gelegenheit, den Debatten der Lamas und Klosterschüler zu folgen: Öffentliche religiöse Debatten sind Teil der Ausbildung, mit kraftvoller Körpersprache versucht man, die Argumente zu unterstreichen.
Drepung ist eines der drei großen „Staatsklöster“ und war zeitweise Residenz der Dalai-Lamas. Die Äbte von Drepung spielten eine wichtige Rolle in der Politik Tibets, gehörten dem engsten Rat an und bekleideten wichtige Posten. Die zentrale Versammlungshalle, jene der vier Klosterfakultäten und der ehemalige Regierungspalast Ganden Phodrang sind erhalten geblieben. Am Nachmittag zum Edelsteingarten (Norbulingkha), Sommerresidenz des Dalai Lama aus dem 18.Jhd. Besichtigung der Wohnräume und Spaziergang im Park.
Fahrt nach Gyantse über den 4.790 m hohen Kampa-La-Pass. Eine besonders schöne Etappe führt zum Aussichtspunkt auf den riesigen grün-blauen Yamdrok-See, der als Erscheinungsform einer Göttin betrachtet wird. Mittags Ankunft in Gyantse. Im Zentrum der Stadt lag ursprünglich eine Bergfestung aus dem 9.Jhd., die 500 Jahre später zum Kloster umgebaut wurde. Das Kloster Pelkor Chöde ist bekannt und benannt nach seinen Kumbum, dem größten Chörten Tibets: Der 9-stöckige Bau mit 77 Kapellen und über 10.000 Wandbildern und ist der einzige begehbare Reliquienschrein Tibets.
Von der Markt- und Handelsstadt Gyantse nach Shigatse. Hier ist der Sitz des Panchen-Lama, das zweite geistige Oberhaupt im tibetischen Buddhismus. Das 1447 gegründete Tashilunpo-Kloster (heute rund 500 Mönche und 100 Novizen) beeindruckt mit dem im 20.Jhd. errichteten Meitreya-Tempel, dessen größte Statue einen „Buddha der Zukunft“ darstellt. Übrigens bedeutet der Name Tashilunpo „aller Reichtum und Glück mögen hier versammelt sein". Besichtigung und schöner Blick von der Aussichtsplattform auf Stadt und Umland!
Das Land um Shigatse verdankt seine Fruchtbarkeit dem Zusammenfluss von Yarlung Tsangpo und Nyainchu und die Rolle als politisches, religiöses und kulturelles Zentrum u.a. dem historischen Sitz des Panchen-Lamas. Beeindruckender Ausflug in die von weiten Hochlandweiden über majestätische schneebedeckte Berge bis hin zu heiligen Klöstern reichende Kulturlandschaft. Hier pulsiert das lokale Leben! Am Nachmittag weiter nach Lhasa.
Vormittags Flug nach Chengdu auf 520 MüM. Ausflug direkt zur Panda-Forschungsstation: Hier wird nicht nur das Leben der bedrohten Tiere erforscht, es werden auch in Gefangenschaft geborene Tiere, wie jene aus dem Zoo Schönbrunn, ausgewildert. Dann in die üppig grüne und subtropisch-milde Stadt, die mehr als 2.000 Jahre eines der kulturellen Zentren in West- und Südwestchina war. In Chengdu entwickelte sich, inmitten der Gebirgsketten, ein eigenständiges sichuanesisches Reich. Han-Chinesen bilden auch den Großteil der Bevölkerung, doch Tibeter und die Minderheit der Yi und Qiang bereichern das kulturelle Leben. Bummel durch den lebhaften Volkspark von Chengdu, Teeverkostung und Besuch der Breiten und Schmalen Gasse. Je nach Zeit eventuell Besuch des Qingyang-Gong-Tempels, des bedeutendsten taoistischen Heiligtums der Stadt.
Der Große Buddha von Leshan ist eine eindrucksvolle steinerne Skulptur aus der Tang-Dynastie (618-907) mit 71m Höhe und bis zu 28m Breite. Die große spirituelle Bedeutung als religiöser Wächter über das Zusammenspiel von Flüssen und Bergen lockt Besucher aus dem In- und Ausland an, das große handwerkliche Können der Erbauer zollt jedem Besucher Respekt ab. Zurück nach Chengdu, Sie können Sie frisch machen vor dem Abschiedsessen. Direkter Transfer zum Flughafen und Check-in für den Nachtflug nach Europa (Abflug nach Mitternacht = am 15. Tag).
Früh morgens Ankunft voraussichtlich in Doha und Weiterflug nach Wien, Ankunft mittags.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben vorbehalten. (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
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Preistabelle

Termin 23.10.-06.11.2027 und Preise pro Person

Doppelzimmer Einzelzimmer Ö1 - Preis
4.390€ 4.800€ 4.170€

Gut zu Wissen

Hinweise:

Aktuell ist für österreichische Staatsbürger kein Visum für die VR China erforderlich. Für die Einreise nach Tibet bedarf es einer in China ausgestellten Permit, für die wir eine gescannte Passkopie bei Buchung benötigen!

Programmänderungen aufgrund örtlicher Gegebenheiten ausdrücklich vorbehalten!

Hauptmahlzeiten (Mittag- und Abendessen) können ohne Vorankündigung getauscht werden, wenn logistisch besser. Diese Reise führt teilweise in große Höhen, eine gute körperliche Verfassung erleichtert das Akklimatisieren!

Teilnehmerzahl: 10 bis max. 15 Personen

Stornobedingungen

Stornovariante AGilt für Gruppenpauschalreisen vonRuefa Kultur- & Studienreisen:

bis 30. Tag vor Reiseantritt 20%
ab 29. bis 15. Tag vor Reiseantritt 50%
ab 14. bis 4. Tag vor Reiseantritt 85%
ab 3. Tag (72 Std.) vor Reiseantritt und bei No-Show (siehe 7.1. lit. d) 100% des Reisepreises

 
 
 
 

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