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BELGIEN | Flandern en détail - eine Kunstreise • Ruefa

BELGIEN | Flandern en détail - eine Kunstreise

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Flandern ist Europa bzw. Europäische Geschichte und Kunstgeschichte verdichtet. Durch seine Lage ausgezeichnet – an der Nordsee, südlich des Mündungsdeltas des Rheins, zwischen den Machtblöcken Frankreich, England und Deutschland – war es seitjeher heiß umfehdet, wild umstritten, wurde aber auch oft besucht, hier wurde viel gehandelt, Reichtum angehäuft, in Bauwerke und Kunst investiert. Die Bevölkerungsdichte war hier bald eine der höchsten, das Städtenetz bald eines der engmaschigsten Europas. Flandern gebar Moden und spielte Vorreiterrollen, immer wieder und oft über Jahrzehnte hinweg. Diesen Spuren großer Vergangenheit detaillierter nachzuspüren, das lohnt in wunderbarster Weise, und ist Sinn und Aufgabe dieser Reise.

 

Leistungen

  • Linienflüge Wien – Brüssel – Wien (Austrian Airlines)
  • Flughafen- und Sicherheitsgebühren
  • Transfers und Rundreise im bequemen Reisebus
  • 8 Übernachtungen in den zentral gelegenen Hotels in Mecheln, Brügge und Brüssel (3*-4* Kat.)
  • Verpflegung laut Programm: 8x Frühstück
  • Besichtigungen und Eintritte laut Programm (Antwerpen Kathedrale, Jesuitenkirche, Königliches Museum der Schönen Künste, Gravensteen, St. Bavo, Ypern Tuchhalle, Museums Card Brügge, Schloss Gaasbeck, Waterloo, Horta-Museum Brüssel, Museum der Schönen Künste Belgiens)
  • Elektronischer Unterlagenversand
  • Qualifizierte deutschsprachige Studienreiseleitung
 

Reiseverlauf

Flug am Morgen von Wien nach Brüssel. Fahrt nach Löwen. Löwen war im Mittelalter als Herrschaftssitz wichtiger als Brüssel, später wurde der politische Bedeutungsverlust durch die Ansiedelung der Universität ausgeglichen. Das Altstadtensemble ist fantastisch. Löwen besitzt einen der schönsten Beginen-Höfe Belgiens, das spätgotische Rathaus, die Kirche St. Peter und die Tuchhalle, die später als Universitätsbibliothek benutzt wurde, sind alle spektakuläre Bauten ihrer Epochen. Weiterfahrt nach Diest, einer der Städte flämisch Brabants, die im Mittelalter durch den Tuchhandel eine Blütezeit erlebten. Übernachtung in Mecheln.
Auf des Handels große Blüte folgte im Falle Antwerpens schwere Frucht. Reichtum schuf hier ein Gravitationszentrum der Kunst (Rubens, Van Dyk, Jordaens und viele bekannte Namen mehr). Das Rubenshaus, eine der schönste Künstlersitze weltweit, ist zum Teil wieder besuchbar. Besonders bemerkenswert sind seine Gartenfassaden und der Garten selbst. Hier hat der große Künstler selbst Hand angelegt und mitgestaltet. Wir wandeln weiter – das ist das richtige Verb für den Antwerpen-Besuch – über die Plätze und Straßen der Innenstadt, besuchen die Kathedrale, die Jakobs- und die ehemalige Jesuitenkirche und auch den salonhaften Bahnhof. Der Besuch des Museums der Schönen Künste mit seiner fantastischen Sammlung rundet den Tag in Antwerpen ab. Es zählt zu den wichtigsten Sammlungen Europas mit Höhepunkten der Malerei vom Mittelalter bis zur Moderne.
In Mecheln residierte Margarte von Österreich als Statthalterin der Niederlande und pflegte einen bedeutenden Musenhof. Die Musen sind weg, haben Iustitia Platz gemacht. Das Palais ist heute Gerichtshof, Besuchende bleiben ausgesperrt, besichtigen von außen. Die wiederum schöne Innenstadt besitzt aber darüber hinaus ein besonderes bauliches Erbe: allen voran die Kathedrale mit mächtig-ikonischem Turm. In Mechelen lassen sich darüber hinaus einige der schönsten Renaissance-Fassaden Belgiens und in den Pfarrkirchen mehrere Altäre mit bedeutenden Rubens-Bildern finden. Am Nachmittag Besuch des idyllischen Lier, der Heimatstadt des Dichters und Malers F. Timmermans, das, von Kanälen gerahmt und durchzogen, mit schönen (Maler-)Winkeln aufwartet. Für viele zählt der große Platz von Lier zu den anmutigsten Belgiens.
Gent war als reiche Bürgerstadt einerseits monarchische Residenz, andererseits Hort der Rebellion, liebäugelte immer wieder mit dem kommunalen Sonderweg der Selbständigkeit. Zwischen dem hiesigen Regieren und Rebellieren strömte dauerhaft der breite Strom des Handels. Gent hat großflächig wunderschöne Altstadtbezirke Uns erwartet ein Spaziergang der Neugier von der Burg Gravensteen über die Reste des Prinsenhofes, die Graslei, Michaels-Brücke und Tuchhalle hinein in die Sakrallandschaft Gents mit der Nikolauskirche und der Kathedrale St. Bavo zu Van Eycks Polyptychon-Meisterwerk. Kaum ein Bildwerk aus dem Herbst des Mittelalters ist ihm vergleichbar. Durch seine Größe, aber auch Qualität wurde es über die Jahrhunderte hinweg bewundert und gilt vielen als erster großer Höhepunkt der abendländischen Malereigeschichte.
Fahrt nach Westflandern. Oudenaarde, die Heimatstadt Adriaen Brouwers, besitzt ein besonders schönes Rathaus. Oudenaarde und Umgebung kennen die Radsportfans wegen der Landschaften, durch die sich wichtige Rennrouten ziehen, die Kunstfreunde dieselben Landschaften, weil sie die Vorbilder lieferten für die einst weltberühmten ‚grünen Wandteppiche‘. In Ypern steht nach dem Wiederaufbau nun wieder eine der größten mittelalterlichen Tuchhallen, die heute als Gedenkzentrum (‚Flandern Fields Museum‘) genutzt wird (Besuch). Veurne zeichnet ein besonders schöner Stadtplatz mit Treppengiebelhäusern neben dem Rathaus und vor der Kathedrale aus. In Oostende, dem einst berühmte Seebad an der Nordsee, unternehmen wir einen Spaziergang vom Leopoldpark zur Seepromenade. Übernachtung in Brügge.
Brügge ist eine Perle. Da sehr magere Jahre auf besonders fette folgten, das Geld zu Modernisierung und Neubau fehlte, blieb hier die Altstadt eigentümlich gut erhalten. Brügge umfängt atmosphärisch. Wir besichtigen die Innenstadt und besuchen das Memling Museum im St. Jan-Hospitaale, das Groeninge Museum, das Gruuthuse, die Salvatorkathedrale und Frauenkirche. Man taucht in Brügge in ein Ensemble prächtigsten Mittelalters ein, spaziert durch das Dekor einer untergangenen Gesellschaft. Durch Brügge zu flanieren, kommt einer Zeitreise gleich!
Das schöne Landschloss Gaasbeck zeichnet sich durch Lage, Architektur wie seine Kunstsammlung aus. Nach einem Stopp beim pittoresken Schloss Berseel und dessen Besichtigung (ausgezeichnete Sammlung an Tapisserien) führt die Route zu den Schlachtfeldern bei Waterloo, auf welchen Napoleons Herrschaft der 100 Tage endete. Wir besichtigen das moderne Museum, das alte Panorama und den berühmten Löwenhügel. Am Abend erreichen wir unser Hotel in Brüssel.
Wir beginnen den Tag im Zentrum des Zentrums, am weltberühmten Rathausplatz, der sich trotz französischen Beschusses und schwerer Zerstörung nach dem Wiederaufbau während der Barockzeit heute wie wenn nichts vorgefallen wäre in wunderbarer Geschlossenheit präsentiert. Zu Manneken Pis, dem Wahrzeichen Brüssels wider Willen, ist es hier nicht weit. Wir besuchen weiters die Kirche St. Michel-Gudule und die Gegend um den mehr als monumentalen Justizpalast. Am Nachmittag Fahrt in die Vorstadt zum Victor-Horta-Museum, in welchem das Werk des belgischen Jungendstilgenies repräsentativ zur Geltung gebracht wird.
Der erste Halbtag ist dem Museum der Schönen Künste gewidmet. Auch hier sind die Fülle und Qualität der Sammlung bemerkenswert, und so ist auch die Lage, auf der Terrasse oberhalb der Altstadt in der Nähe des Königsschlosses. Im Anschluss Fahrt mit dem Bus durch die Brüsseler-Stadtviertel, die außerhalb des Zentrums aufgeblüht sind. Wir sehen das Europaviertel, das Palais-Stoclet (von außen), den Parc du Cinquantenaire, den Laeken-Park und das Atomium. Am Abend Heimflug nach Wien.
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Preistabelle

Termine & Preise

28.03.-05.04.2026 Doppelzimmer pro Person € 2.500,-
01.08.-09.08.2026 Doppelzimmer pro Person € 2.450,-
Einzelzimmerzuschlag: € 550,- ; € 520,-

Gut zu Wissen

Teilnehmerzahl: 18 bis max. 24 Personen

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben vorbehalten.(F=Frühstück)

 

Stornobedingungen

Stornovariante A

  • bis 30. Tag vor Reiseantritt 20%
  • ab 29. bis 15. Tag vor Reiseantritt 50%
  • ab 14. bis 4. Tag vor Reiseantritt 85%
  • ab 3. Tag (72 Std.) vor Reiseantritt undbei No-Show (siehe 7.1. lit. d) 100%des Reisepreises.
 
 
 
 

Buchung

Reisende
Erwachsene
Kinder
1. Kind
2. Kind
3. Kind
4. Kind
 
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