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MADAGASKAR | Perle im Indischen Ozean • Ruefa
MADAGASKAR | Perle im Indischen Ozean • Ruefa

MADAGASKAR | Perle im Indischen Ozean

Dauer 13 Nächte
ab € 4340
4

Madagaskar, die viertgrößte Insel der Welt, ist eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft. Vor der Ostküste Afrikas liegt diese „Perle des Indischen Ozeans“. Sie ist fast doppelt so groß wie Deutschland, hat dabei aber weniger als 60 % der Einwohner. Beste Voraussetzungen für ein vielerorts unberührtes tropisches Naturparadies mit vielen Gesichtern: eine gewaltige Landfläche mit Regenwäldern, Steppen, Wüsten, Bergregionen und Hochebenen, riesigen Baobab-Bäumen und unzähligen Lemurenarten. Dazu wunderschöne, noch einsame Strände und kleine Städte; lediglich Antananarivo ist eine Millionenstadt. Die ethnischen Gruppen afrikanischer und asiatischer Abstammung tragen zur kulturellen Vielfalt bei. Madagaskar ist in vieler Hinsicht eine Welt für sich, bei dieser Reise sehen Sie eine Vielzahl der Gesichter des Landes!

 

Leistungen

  • Linienflug Wien – Antananarivo – Wien (voraussichtlich über Addis Ababa)
  • Inlandsflug Toliare – Antananarivo
  • Flughafen- und Sicherheitsgebühren
  • Transfers und Rundreise in klimatisierten Bussen
  • 13 Übernachtungen in Hotels und Lodges der guten Mittelklasse
  • Verpflegung: 13x Frühstück
  • Besuch der Nationalparks und Reservat Analamazaotra NP, Ranomafana NP, Anja Park in Ambalavo, Isalo NP, Dornen- und Baobab- Wald in Ifaty
  • Besichtigung Peyreras Reptilienfarm in Marozevo und des Vakona Reservat
  • Eintritte und lokale Führer in den Parks und Reservaten laut Programm
  • Digitale Reiseunterlagen
  • Deutschsprachige Reiseleitung in Madagaskar
  • Versicherungen
  • Mahlzeiten außer Frühstück
 

Reiseverlauf

Voraussichtlich am späten Abend Abflug von Wien nach Addis Abeba (Nachtflug).
Umstieg auf den Flug nach Madagaskar. „Tonga soa“ – willkommen auf Madagaskar am frühen Nachmittag. Transfer ins Hotel Combava. Freie Zeit zum Akklimatisieren.
Die Hauptstadt wird kurz „Tana“ genannt, informative Rundfahrt am Weg aus der Stadt. Sie reisen in Richtung des östlichen Regenwaldes nach Andasibe. Am Weg in den Nationalpark besuchen Sie die Reptilienfarm Marozevo: Krokodile und Geckos, Frösche, Leguane, Chamäleons sowie unzählige Schmetterlinge können aus nächster Nähe beobachtet werden. Eine besondere Attraktion sind die weißen Sifakas und die braunen Lemuren. Am Nachmittag Ankunft im Andasibe-Nationalpark und Bezug des Relais de Mantadia.
Nach dem Frühstück beginnt die eindrucksvolle Fahrt durch das Hochland. Die typischen roten Lehmhäuser, zahlreiche kleine Reisfelder, fruchtbare Äcker prägen die Landschaft. Die Straße in die Kolonialstadt Antsirabé ist für hiesige Verhältnisse gut ausgebaut und entsprechend frequentiert. Zahlreiche kleine Handwerksstände säumen die Straße, es werden Waren angeboten. Die Fahrt wird durch Stopps bei Handwerkern und in Dörfern aufgelockert. In Ambatolampy besuchen Sie eine Familienmanufaktur, in der Aluminiumtöpfe nach traditioneller Art hergestellt werden. Antsirabé präsentiert sich vergleichsweise mondän: Die französische Kolonialzeit hat ihre Spuren hinterlassen und die nahegelegenen Thermalquellen haben die Stadt zu einem beliebten Erholungsort gemacht.
Am Ausflug nach Betafo: Rund 22 km von Antsirabé entfernt liegt die Kleinstadt in unvergleichlich schöner Lage. Reisterrassen und Felder ziehen sich die Hänge hinauf; hier schlägt das Herz des Hochplateaus. Eine Überraschung ist die große Kathedrale von Betafo, die man hier wohl nicht erwarten würde. Von 1913 bis 1921 war Betafo Sitz des Bistums Antsirabé, die erste lutherische Kirche Madagaskars wurde hier von norwegischen Missionaren errichtet. Die Umgebung ist von Vulkanhügeln, Seen und Wasserfällen geprägt. Am Nachmittag Spaziergang entlang der schönen Avenue. Ein Blick in kleine Läden und Betriebe gehört ebenso zum Programm, sodass Sie den Alltag der Madagassen kennenlernen.
Heute geht es in den Regenwald. Berge und Täler mit üppiger Vegetation dominieren die Strecke nach Ranomafana. Hier gibt es unzähligen kleine Dörfer, die sich dicht an die kurvenreiche Straße schmiegen. Pause in Ambositra auf 1.350 m Seehöhe: Die besondere Zafimaniry-Kunst (UNESCO-Weltkulturerbe) hat Ambositra zur Hauptstadt der Holzschnitzerei gemacht. Sie schauen einem Handwerker über die Schulter und erleben das rege Treiben zwischen schmucken Kolonialgebäuden wie dem Grand Hôtel und den Häusern der Rue de Commerce. Ein lebendiger und attraktiver Marktplatz macht die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum für Reis und Gemüse. Weiterfahrt zum Hotel in Ranomafana.
Der von dichtem Regenwald bewachsene Nationalpark umfasst rund 41.000 Hektar. Nur ein kleiner Teil des Parks (UNESCO-Weltnaturerbe) darf von Touristen besucht werden, der überwiegende Teil ist Forschern vorbehalten. Eine Vielzahl von Orchideen-, Baumfarrn- und Moosarten kommt hier vor. Zudem ist das Gebiet Heimat von 12 Lemuren- und 118 Vogelarten, von denen viele vom Aussterben bedroht sind. Endemisch im Park sind Süßwasserkrabben der Gattung Crossnautes. Ihr besonderes Augenmerk wird vermutlich dem Erspähen der Goldenen Bambuslemuren gelten. Ab der Dämmerung unternehmen Sie eine spannende Nachtpirsch.
Vom üppigen Regenwald geht es ans Wasser, direkt zum Ort Masoabe. Hier beginnt die mehrstündige Fahrt auf dem Matsiatra-Fluss mit traditionellen Pirogen (Einbäumen). Sie reisen in die Welt des Volkes der Betsileo, erleben deren Alltagsleben und erkunden kleine Ortschaften vom Boot aus. Keine Sorge, Sie müssen nicht selbst rudern, das übernehmen die Einheimischen. Am Nachmittag Fahrt nach Fianarantsoa, der Stadt der tausend Kirchen. Übrigens ist sie auch die Hauptstadt des Weinbaus auf Madagaskar.
Fianarantsoa ist mit derzeit knapp 200.000 Einwohnern eine der größeren Städte Madagaskars. Besonders die Kathedrale (1817 fertig gestellt), die zahlreichen Kirchen und die, von steilen Gassen geprägte, Oberstadt mit gut 500 Gebäude aus dem 19. Jhd. machen den Charme der Stadt aus. Stadtbesichtigung und weiter nach Ambalavao, unterwegs sind vereinzelt Teeplantagen zu sehen. Je näher man Ambalavao kommt, desto gebirgiger wird die Landschaft. Die Region ist bekannt für ihre Seidenproduktion sowie für hochwertiges handgeschöpftes Papier aus der Rinde einer Maulbeerbaumart.
Ambalavao ist bekannt für die traditionellen Betsileo-Häuser mit fotogenen geometrischen Balustraden. Die Stadt ist zudem Ausgangspunkt für Ihren Besuch im Anja-Reservat, in dem drei gewaltige Felsen eine eindrucksvolle Kulisse für einen üppigen, von Ringelschwanzlemuren bevölkerten Wald bilden. Leichte Wanderung, bei der Sie mit etwas Glück frei lebende Ringelschwanzmakis („Kattas“) sehen. Anschließend Richtung Ranohira: Sie verlassen das Hochland und erreichen die Grassteppenlandschaft. Erste Begegnungen mit Zebuherden, imposanten Granitfelsen und trockener Vegetation stimmen auf den Süden Madagaskars ein.
Ranohira ist der Hauptort des weit über Madagaskar hinaus bekannten Isalo-Nationalparks. Unvergleichliche, spektakuläre Sandsteinformationen erheben sich aus der Trockenvegetation. Aloen und robuste Trockengewächse prägen das Grasland. Trotz des nahezu ganzjährig trockenen Klimas gibt es zahlreiche Wasserstellen im Gebirge. Kleine Bäche und Flüsse speisen Wasserlöcher in den Schluchten. Das gesamte Gebiet gilt den Einheimischen, den Bara, als heilig, da sie ihre Toten in den Felsen bestatten. Ihr Guide wird Ihnen zeigen, welche Orte „fady“ sind und daher nicht betreten werden dürfen. Wanderung auf gut ausgebauten Wegen.
Die Landschaft mag weniger abwechslungsreich sein als jene des Hochlandes, bietet aber dennoch eine Besonderheit: Neben den Tafelbergen ragen riesige Baobab-Bäume in den Himmel. Hier haben Sie erstmals Gelegenheit, diese majestätischen Baumriesen zu sehen. Baobabs gelten bei den Einheimischen als heilig und stehen daher unter besonderem Schutz. Die Nähe dieser heiligen Bäume erklärt auch die zahlreichen Mahafaly-Gräber, die in dieser Region zu finden sind. Vor Sonnenuntergang unternehmen Sie eine Wanderung durch den weltweit einzigartigen Dornen- und Baobabwald.
Ifaty an der Südwestküste Madagaskars hat seine Zeit als kleines, unbedeutendes Fischerdorf längst hinter sich gelassen. Heute laden wunderschöne Strände zum Verweilen ein, es gibt gute Hotels sowie gemütliche Restaurants. Genießen Sie den freien Tag am Meer. Beim Juli-Termin haben Sie die Chance zu Walbeobachtungen!
Noch haben Sie Zeit zum Schwimmen, Schnorcheln oder vielleicht für eine vor Ort buchbare Bootsfahrt zum Korallenriff. Voraussichtlich zu Mittag Transfer zum Flughafen von Toliara und Flug in die Hauptstadt Antananarivo. Je nach Zeit eventuell ergänzende Rundfahrt in Tana.
Freizeit bis zum Flughafentransfer. Abflug am Abend via Addis Abeba nach Österreich (Nachtflug).
Rückkunft am frühen Morgen.
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Preistabelle

Termine & Preise

16.07. - 31.07.2027 Doppelzimmer pro Person € 4.340,-
22.10. - 06.11.2027 Doppelzimmer pro Person € 4.340,-
Einzelzimmerzuschlag € 860,-

Gut zu Wissen

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen vorbehalten.F=Frühstück.

Teilnehmerzahl: 10 bis max. 15 Personen

Hinweise: Körperliche Fitness begünstigt das rasche Akklimatisieren und hilft bei den Pirschgängen in den Nationalparks.Lassen Sie sich auf diese außergewöhnliche Reise ein und bringen Sie ein wenig Flexibilität mit. Nicht alle Straßen sind gut ausgebaut, manchmal braucht es unvorhergesehen länger (Normalfall: maximal 6-stündige Etappen pro Tag mit Pausen).

Stornobedingungen

Stornovariante A
Gilt für Gruppenpauschalreisen von Ruefa Kultur- & Studienreisen:
bis 30. Tag vor Reiseantritt 20%
ab 29. bis 15. Tag vor Reiseantritt 50%
ab 14. bis 4. Tag vor Reiseantritt 85%
ab 3. Tag (72 Std.) vor Reiseantritt
und bei No-Show (siehe 7.1. lit. d) 100%des Reisepreises.

 
 
 
 

Buchung

Reisende
Erwachsene
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