TÜRKEI | Auf den Spuren der Antike in der Westtürkei

Dauer 8 Nächte
ab € 1770
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Die westliche Türkei ist seit der Antike die Brücke zwischen Orient und Okzident. In diesem Teil Kleinasiens, der mit seinen malerischen Buchten und fruchtbaren Küstenebenen nach Westen geöffnet ist, liegt eine der Wiegen antiker Kulturen: Heinrich Schliemann entdeckte hier die Ruinen des legendären Troja. Ephesos, Pergamon und Milet entwickelten sich zu den reichsten Städten der römischen Welt und der Apollotempel von Didyma wurde zur weltbekannten Orakelstätte.

 

Leistungen

  • Linienflüge Wien – Istanbul/Izmir – Wien (Turkish Airlines)
  • Flughafen- und Sicherheitsgebühren (dzt. € 198,-)
  • Transfers/Rundreise in einem modernen Bus mit Klimaanlage
  • 8 Übernachtungen in guten Hotels (Kat. 4*)
  • Verpflegung laut Programm: 8x Frühstück, 6x Abendessen
  • Besichtigungsprogramm Iaut Reiseverlauf
  • Eintritte inkludiert (mit * gekennzeichnet): Hagia Sophia, Topkapipalast, große Zisterne/Istanbul, Archäologischer Park Troja, Archäologischer Park Assos, Pergamon, Sardes, Sinterterrassen von Pamukkale, Archäologischer Park Aphrodisias, Ephesos, Priene, Milet, Apollotempel von Didyma
  • Fährfahrt über das Marmarameer
  • Digitale Reiseunterlagen
  • Qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Feridun Kaya, Dr. Vahat Pollak (Änderungen vorbehalten!)
  • Trinkgelder
  • Versicherung
 

Reiseverlauf

Linienflug von Wien nach Istanbul. Am Nachmittag erhalten wir Eindrücke der Dynamik der pulsierenden Metropole bei einer Rundfahrt durch die „Neustadt“. Wir unternehmen einen Spaziergang auf der berühmten Istiklal Caddesi. Die ehemalige Grande Rue de Pera mit ihren alten Häusern, Konsulaten, internationalen Schulen, Restaurants, Kirchen, Moscheen und Synagogen, ist seit mehreren Jahrzehnten das Kultur-, Vergnügungs- und Einkaufszentrum von Istanbul. Über die Galata-Brücke führt der Weg zum Basar, wo Waren aus allen Ländern des Orients angeboten werden. Als Tagesabschluß sehen wir den Bahnhof Istanbul Sirkeci, der vor allem als Endstation des Orient-Express zu Berühmtheit gelangte. Das Gebäude ist eines der besten Beispiele des europäischen Orientalismus und im Originalzustand erhalten.
Byzanz, Konstantinopel, Istanbul – die Namen künden vom wechselnden Geschick der Stadt, die von Griechen, Oströmern und Osmanen beherrscht wurde. Zunächst besuchen wir die Hagia Sophia*, fast tausend Jahre lang das geistliche Zentrum des Byzantinischen Reiches. Unter Kaiser Justinian wurde der größte Sakralbau der damals bekannten Welt errichtet, die später nach der „Göttlichen Weisheit“ benannt wurde. Nach der Eroberung Konstantinopels wurde die Hagia Sophia zur Hauptmoschee der Stadt. In der Folge kamen zu dem ohnehin schon riesigen Bau noch vier stattliche Minarette hinzu. Nächst Station ist der Topkapi-Palaste*: Die weltberühmte Palaststadt ist auf dem ersten der sieben Hügel der Stadt angelegt. Hier oben befand sich einstmals die Akropolis der von den Griechen gegründeten Stadt Byzantion. Sultan Mehmed der Eroberer ließ den ersten Palast errichten, der unter Süleyman I. dem Prächtigen zu einer monumentalen Residenz ausgebaut wurde. Das ganze Areal ist von einer Zinnen bekrönten, mit Türmen und Toren versehenen Mauer umschlossen. Weiter geht’s zur Basilika-Zisterne*, ein unterirdischer Wasserspeicher, der für den immensen Wasserbedarf des Kaiserpalastes angelegt wurde. Das Gewölbe stützen 336 Säulen, wir erkunden die Gänge bei klassischer Musik und Lichtinstallationen. Der Abend steht zur freien Verfügung. Unser Tipp: Genießen Sie eine abendliche Bootsfahrt auf dem Bosporus (fakultativ).
Heute verlassen wir Istanbul und fahren über die weite thrakische Ebene bis zur Çanakkale-Brücke, die als längste Hängebrücke der Welt die Dardanellen überspannt. Mit ihrer Überquerung erreichen wir die geschichtsträchtige Landschaft Anatoliens, deren reiche Vergangenheit den weiteren Reiseverlauf prägen wird. Weiterfahrt nach Troja und Besichtigung der legendären Stadt des Homer. Mit geschätzten 7.000 Einwohnern in seiner ersten Blütezeit (1300 v. Chr.) gehörte Troja* damals zu den größten Städten des Mittelmeerraumes. Der Rundgang durch die von Heinrich Schliemann ausgegrabene Stadt führt durch zehn „Kulturstufen“, unter anderem aus der Bronzezeit, der hellenistischen und römischen Zeit. An Homers Ilias erinnern heute keine Paläste mehr, aber die Mauer- und Torruinen zeugen von einer wohlhabenden Stadt, deren Macht erst nach langem Ringen gebrochen werden konnte. Nach dem Rundgang setzen wir die Fahrt entlang der ägäischen Küste fort und erreichen am Abend Ayvalık. Die Stadt besticht durch ihren besonderen Charme, geprägt von osmanischen Steinhäusern, weitläufigen Olivenhainen und dem maritimen Flair der Ägäis. Übernachtung in Ayvalık.
Heute besuchen wir eine der beeindruckendsten antiken Stätten Kleinasiens: Pergamon*! Während des 2. Jh. vor Christus war Pergamon Hauptstadt eines Reiches, das sich über große Teile Kleinasiens erstreckte. Unter der kunstsinnigen Dynastie der Attaliden wurde die Stadt zu einem der bedeutendsten Kulturzentren des Hellenismus. Weltberühmt war die Bibliothek von Pergamon, die an die 200.000 Schriftrollen umfasste. Wir besichtigen das Asklepion und fahren mit der Seilbahn auf den Burgberg. Eindrucksvoll ist das Stadttheater, das steilste in ganz Kleinasien!
Wir besuchen Sardes* (türkisch Sart), einst die Hauptstadt des antiken Königreiches Lydien. Sardes galt als Zentrum für das Weben von Teppichen. Die Aussage, dass der kleine Fluss Paktolos am Markt über goldenen Sand verlief, kann wohl als Metapher für den Reichtum der Stadt gelten. Nachdem wir die antiken Ruinen gebührend bewundert haben, Weiterfahrt nach Pamukkale, wo wir die berühmten Sinterterrassen* (UNESCO-Naturdenkmal) bestaunen. In hellenistischer Zeit wurden die Thermalquellen sowohl zu Heilzwecken wie zum Färben der Wolle genutzt.
Nach dem Besuch einer Teppichknüpferei Weiterfahrt in die antike Bildhauerstadt Aphrodisias*, die auch Kultort der Aphrodite war. Die Anlage ist in einem sehr guten Zustand und spiegelt den Wohlstand der berühmten Stadt wider. Ein wahrer Genuss ist der Besuch im Museum*: Die erhaltenen Statuen zeigen deutlich die vortreffliche Fertigkeit der einst hier ansässigen Bildhauer. Abends erreichen wir Kusadasi.
Besichtigung von Ephesos*, der antiken Weltstadt mit sagenhaften Prachtbauten. Ephesos – in der antiken Landschaft Ionien gelegen – war mit über 200.000 Einwohnern auch eine der größten Städte des Römischen Reiches und Sitz des Statthalters der Provinz Asia. Zahlreiche öffentliche Bauten entstanden, die sowohl von der Stadt als auch von reichen Bürgern finanziert wurden. Auch in Zusammenhang mit der Entwicklung des Christentums ist Ephesos von Bedeutung: Der Apostel Paulus weilte hier während seiner 3. Missionsreise. Unser Rundgang beginnt bei der Marienkirche und führt uns über die Hafenstraße zum großen Theater. Wir sehen unter anderem die Celsusbibliothek, die von österreichischen Archäologen aus Originalteilen wieder aufgebaut wurde, und spazieren über die Kuretenstraße zu den sogenannten Hanghäusern, die vom hohen Lebensstandard im Zentrum der Stadt zeugen.
Zunächst besuchen wir die antike Stadt Priene*, deren Philosophenschule von Platon gerühmt wurde. Die letzten Einwohner verließen Priene vor 700 Jahren. Es zerfiel, wurde weitgehend verschüttet – und damit zu einer archäologischen Kostbarkeit. Nirgendwo sonst im Westen Kleinasiens gibt es einen Platz, an dem sich der klassische griechische Städtebau besser studieren ließe. Priene war 140 vor Christus eine Paradestadt des Hellenentums, im Sinne des Thukydides ein Bollwerk gegen das Barbarische, eine Schönheit nach den Anweisungen des Aristoteles und ideal gelegen nach den Vorstellungen Platons. Vom Theater genießen wir einen schönen Blick auf die Landschaft. Weiterfahrt nach Milet*. Die Stadt gilt als Geburtsstätte des rationalen Denkens und der Philosophie im antiken Griechenland. Durch die ionischen Naturphilosophen wurde Milet im 6. Jh. vor Christus als Geburtsstätte der Wissenschaft bekannt. Thales löste sich als erster griechischer Denker von der mythologisch geprägten Weltsicht der Dinge und begann, nach der Arché, also dem Ursprung allen Seins, zu suchen. Entlang der Via Sacra erreichen wir den monumentalen Apollotempel von Didyma*. Das Orakel von Didyma war in antiker Zeit weltberühmt, aus dem ganzen Mittelmeerraum kamen Ratsuchende hierher.
Transfer zum Flughafen Izmir und Rückflug nach Wien.
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Preistabelle

Termine & Preise

25.04.-03.05.2026 Doppelzimmer pro Person € 1.770,-
16.05.-24.05.2026 Doppelzimmer pro Person € 1.770,-
12.09.-20.09.2026 Doppelzimmer pro Person € 1.770,-
03.10.-11.10.2026 Doppelzimmer pro Person € 1.770,-
Kleingruppenzuschlag (15 bis 19) € 169,- | Einzelzimmerzuschlag € 490,-

Gut zu Wissen

Teilnehmerzahl: 15 bis max. 26 Personen

Kleingruppenzuschlag: bei Durchführung einer Kleingruppe von 15-19 Personen, wird ein Zuschlag von € 169,- pro Person erhoben

Stornobedingungen

Stornovariante A

  • bis 30. Tag vor Reiseantritt 20%
  • ab 29. bis 15. Tag vor Reiseantritt 50%
  • ab 14. bis 4. Tag vor Reiseantritt 85%
  • ab 3. Tag (72 Std.) vor Reiseantritt undbei No-Show (siehe 7.1. lit. d) 100%des Reisepreises.
 
 
 

Buchung

Reisende
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